Ergänzungen zum CV
Lehre, Aus- und Weiterbildung
- Nebst den ordentlichen Vorlesungen und Kursen für Medizinstudenten und Pharmaziestundenten:
- Seit 1980: wöchentliches Kolloquium in Klinischer Chemie. Lange das einzige regelmässige Kolloquium in der Schweiz, bis zum Start des zweiten in Klinischer Biochemie am Kinderspital, ebenfalls in Zürich.
- Seit 1980: Weiterbildung in Klinischer Chemie für Kandidaten zum Laborleiterdiplom SGKC und später FAMH. 2 zweitägige Kurse pro Semester zu verschiedenen Themen des Labormanagements mit jeweils 20 bis 50 Teilnehmern aus der ganzen Schweiz.
- Mitinitiant für die Ausarbeitung eines Diplomlehrgangs in Laboratoriumsmedizin unter der Schirmherrschaft der Akademie der Medizinischen Wissenschaften und verwaltet von der FAMH (Foederatio Analyticorum Medicinalis Helveticorum), nun vom BSV anerkannt und gesetzlich verankert.
- Regelmässig 2 bis 5 Kandidaten für das Laborleiterdiplom in praktischer Ausbildung am IKC. Wöchentliche Übungen für Kandidaten des IKC und der Laboratorien in der Umgebung. Prüfungsvorbereitung.
- Seit 1997 Vorlesungen und Seminare zum Labormanagement in China. Förderung der Zusammenarbeit mit Chinesischen Instituten und der Chinesischen Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin. Aufenthalte von Chinesischen Professoren am IKC (Yang Zenhua, Guo Jian, Zhang Ke Jian, Wu Jian Ming, Cong Yulong)
Forschung
Entsprechend dem interdisziplinären Charakter des Faches Klinische Chemie Forschungsschwerpunkte in der Analytik (zweidimensionale Elektrophorese, Kapillar-Isotachophorese, Kopplung von Flüssigchromatographie mit Massenspektrometrie, Genamplifikation), in der Automation (Entwicklung automatisierter Verfahren, Robotik), in der Diagnostik (Statistische Verfahren zur Interpretation der Resultate, Evaluation von diagnostischer Empfindlichkeit und Spezifität, Entwicklung und Validierung neuer Tests) und im Management (Workflow-Analysen, Simulationen, Benchmarking). Das IKC hat in Hunderten von Projekten der Klinischen Forschung seine Hilfe angeboten und aktiv mitgewirkt.
Dienstleistung
Eine tadellose Dienstleistung, optimiert nach Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit ist Voraussetzung für eine ungestörte Forschungstätigkeit. Zu Beginn (1980) war das ganze Labor neu zu organisieren und zu Automatisieren (Einsparung von 10 Stellen oder 12,5% des Personalbestands - in der Hochkonjunktur und ohne Kündigungen). Die spitalweite Einführung der SI-Einheiten, ein 6 Jahre dauernder Umbau mit drei Umzügen des Labors und die Einführung einer modernen EDV-Anlage (welche inzwischen schon abgelöst wurde) haben zu Beginn viel Kraft, Konzentration und Energie konsumiert. Im vergangenen Jahr wurde im IKC die vierte Gerätegeneration eingeführt. Die Anzahl Testresultate hat seit 1980 um 80% zugenommen, die Testpalette hat sich mehr als verdoppelt, der Umsatz stieg trotz Tarifkürzungen um einen Faktor 2,5 und die Antwortzeiten betragen im Durchschnitt noch einen Viertel der ursprünglichen Zeiten. Das medizinisch-chemische Zentrallaboratorium wurde zum Institut für Klinische Chemie umbenannt.

